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Erneuter Stadionbesuch mit Asylsuchenden aus Afghanistan und Tunesien

Die erste Einladung von Flüchtlingen ins heimische Dynamo-Rund fand im vergangenen Dezember gegen Bochum statt. Ein Bericht bei Dynamo-TV sowie ein Artikel in der Sächsischen Zeitung folgten darauf. Sicher trug auch diese Resonanz ihren Teil dazu bei, dass die Aktion auf offene Ohren und großes Interesse von Seiten anderer fußballbegeisterter Asylsuchender traf. Und so konnten wir auch gegen den zweiten Ruhrpottvertreter der Liga aus Duisburg wieder mehrere Leute aus Dresden und Pirna zu ihrem ersten Dynamo-Erlebnis begrüßen. Die Aktion, die wir gemeinsam mit der AG Asylsuchende umsetzen, etabliert sich also allmählich.

Zwar standen dieses mal auch aufgrund der abendlichen Anstoßzeit weniger die Kinder im Mittelpunkt, dafür konnte man aber beispielsweise bei der ein oder anderen Plauderei über den Alltag von Freizeitkickern in Afghanistan und Tunesien die Ohren spitzen oder die Diskrepanz zwischen der medialen und persönlichen Wahrnehmung der Dynamo-Fanatiker durch Stadionnovizen thematisieren. Trotz hinter uns liegendem Übungsleiterwechsel und verlängertem Trainingslager an der türkischen Riviera ließ die mannschaftliche Leistung mal wieder nicht gerade extatische Glückseuphorie aufkommen. Die Klassenerhaltschoreo von UD sowie die durchaus als ausgelassen bezeichenbare Stimmung im K-Block konnte aber wenigstens auf Tribünenseite für heitere Gefühlslagen sorgen.

Als Fazit bleibt, dass der zweite Besuch asylsuchender Menschen im Dynamo-Stadion im Rahmen unseres Projektes allen Beteiligten jede Menge Spaß bereitet hat und weiter laufen wird − das nächste mal hoffentlich mal wieder mit einem Heimsieg!