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Auswärtsspiel. Mehr als 4000 Dynamofans. 3 Punkte. Herbstmeisterschaft.

Eigentlich ein Szenario wie wir es uns alle zum Jahresabschluss gewünscht haben. Bereits vor dem Spiel war aber klar, dass es mit Blick auf die Ereignisse des Vorabends in Magdeburg keine völlige Freude geben kann. Zu traurig und sprachlos machte uns das Geschehene. Dass ein nicht kleiner Teil der angereisten Dynamofans, die Zeit der Anteilnahme vor Spielbeginn nutzten, um auf ekligste Art und Weise ihre menschenfeindliche Gesinnung zum Ausdruck zu bringen, widert uns einfach nur an. Es lässt uns entsetzt, aber sicher nicht sprachlos zurück.

Wer es nicht schafft, in Trauer um gestorbene und verletzte Menschen zusammenzustehen und ein Mindestmaß an Anstand zu wahren und stattdessen seine menschenfeindliche Propaganda rauslässt, sollte sich zu allererst selbst hinterfragen. Diese Gesänge sind vollkommen inakzeptabel, beschämend und nicht zu relativieren und verstoßen zudem gegen die Fancharta und das Leitbild der SGD. Dass ein Großteil der aktiven Fanszene zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Stadion war und somit nicht eingreifen konnte, ist erwähnenswert, macht aber das ekelhafte Verhalten der restlichen Anhängerschaft nicht weniger hässlich.

In Gedenken und tiefer Trauer um die Opfer des Anschlags in Magdeburg.