Jorge João Gomondai, der in Mosambik geboren wurde und als Vertragsarbeiter in der DDR arbeitete, starb am 6. April 1991 in Dresden an den Folgen eines rassistisch motivierten Übergriffs. In der Nacht zum Ostersonntag 1991 stieg Jorge Gomondai in den letzten Waggon einer Straßenbahn am Albertplatz ein. Eine Gruppe junger Männer stieg in denselben Wagen ein und begann, den 28-Jährigen rassistisch zu beschimpfen und anzugreifen. 150 Meter nach dem Verlassen der Haltestelle bemerkte die Straßenbahnfahrerin eine offene Tür im letzten Wagen. Als sie ausstieg, entdeckte sie Jorge Gomondai blutend neben den Gleisen. Trotz der Ersten-Hilfe-Maßnahmen und der sofortigen Einweisung ins Uniklinikum wachte Gomondai nicht mehr aus der Bewusstlosigkeit auf. Am 6. April 1991 starb er aufgrund der Folgen eines rassistisch motivierten Übergriffs.
Gedenken an Jorge Gomondai

