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Auswärtsfahrer-Alltag

Die Polizei in Dresden und Kaiserslautern bereitet sich auf das morgige Spiel vor. Die Vorbereitungen nehmen dabei − wie bei jedem «größeren» Auswärtsspiel − etwas befremdliche Züge an. Der Alltag der Auswärtsfahrer, kurz und knackig, am Beispiel des Spiels gegen den 1. FC Kaiserslautern:

Die Polizei behält es sich vor, Busse direkt ans Stadion zu leiten und dort zu parken. … Sollten sich Stadionverbotler in Bussen befinden, die in diesem Bereich geparkt werden, so dürfen diese die Busse nicht verlassen.

  • Die Polizeidirektion Dresden hat angekündigt, bereits in Dresden umfangreiche Vorkontrollen durchzuführen. Ziel soll es sein, Pyrotechnik zu finden. Zudem wird überprüft, ob sich die 16 Personen aus Dresden auf den Weg machen, gegen die ein durch die Polizei Kaiserslautern ausgesprochenes Aufenthaltsverbot vorliegt. In dem Fall und im Falle von bundesweit wirksamen Stadionverboten werden sogenannte «Gefährderansprachen» durchgeführt. Ob jemand der Polizei schon einmal gesteckt hat, dass ein Stadionverbot keineswegs bedeuten muss, dass betroffene Personen jemals eine Straftat begangen haben müssen? Da reicht schon der Verdacht.
  • Die Polizei in Kaiserslautern versucht über direkte Kommunikation einen reibungslosen Ablauf des Spiels zu gewährleisten. Die Kommunikationswege werden allerdings auch dazu genutzt, anzukündigen, welche massiven Eingriffe Dresdner Fans erwarten werden. Fragt sich, wieso dann in Dresden Gefährderansprachen gehalten werden, wenn die Menschen nach der Umleitung dann sowieso in den Bussen ausharren müssen.:

 

 

 

 

 

  • Übrigens macht nicht nur die Polizei seltsame Sachen. Auch der DFB hat den FCK-Fans das Abbrennen von Wunderkerzen (!) untersagt.

Scheissegal, auf Dynamo!