Rückblick zur FARE ’15

Am letzten Wochenende lief unsere Mannschaft im Rahmen der FARE Aktionswochen zum 5. Mal mit dem Slogan „LOVE DYNAMO — HATE RACISM“ auf. Obwohl am Ende die erste Niederlage der Saison zu Buche stand, erfüllte es uns und viele andere im Stadion mit Stolz, die Mannschaft (in) diesen Trikots spielen zu sehen. Danke dafür nochmals an die Verantwortungsträger des Vereins.

In der Halbzeitpause gaben zudem Präsident Andreas Ritter und Vizepräsidentin Diana Schantin ein klares Bekenntnis gegen Rassismus ab. Großartig! Leider nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit heutzutage. Beschämend hingegen waren die nicht zu überhörenden Pfiffe und Unmutsbekundungen als Reaktion auf diese Worte. Als ob es nicht ausreichen würde, dass diese Personen ihre eigene Kleingeistigkeit offenbaren, werden damit natürlich auch Verein und die eigenen Spieler beleidigt. Was uns jedoch freute, waren die Menschen, die ihre Stimme gegen die Pfiffe und Rufe erhoben haben. Weiter so! Wenn der Verein oder auch wir etwas für und mit geflüchteten Menschen oder deren Unterstützern machen, wird häufig argumentiert, dass man doch lieber etwas für Obdachlose oder andere sozial benachteiligte deutsche Menschen machen solle. Wer den Worten in der Halbzeitpause zuhören wollte und konnte, sollte vernommen haben, dass die SGD in diesen Bereichen ein großes Engagement zeigt. Darüber hinaus fällt uns außer „Dynamo für alle Kinder“ keine Initiative im SGD Umfeld ein, die sich mit dieser Thematik intensiver beschäftigt. Das wäre ja mal ein Anfang, aber pfeifen und meckern ist vielleicht doch einfacher.
In diesem Sinne: Rassismus ist KEIN Fangesang.

PS: Die neuen Nickis fanden am Samstag reißenden Absatz und einige Größen waren schon ausverkauft. Keine Sorge, wir drucken nach. Die Sachen werden dann auch bestellbar sein.

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