Archiv für 24. Februar 2013

Offener Brief an Geschäftsführung und Aufsichtsrat der SG Dynamo Dresden

Sehr geehrte Damen und Herren,

SG Dynamo Dresdenmit Empörung und Fassungslosigkeit haben die Unterzeichner,  Mitglieder der SGD, Kenntnis davon erhalten, dass der ehemalige Geschäftsführer unseres Vereins, Hr. Markus Hendel, zum Koordinator für die Feierlichkeiten unseres 60. Vereinsgeburtstages durch die Geschäftsführung berufen wurde.

Wir können in keiner Weise nachvollziehen, dass man einem ehem. Verantwortungsträger mit einer derart eindeutigen und vernichtenden Leistungsbilanz ein solch wichtiges und  öffentlichkeitswirksames Amt, zumal nicht ehrenamtlich, anvertrauen kann. Er fungiert damit als das Aushängeschild des Vereins gegenüber der Öffentlichkeit, unseren Partnern, der Mitgliedschaft und den Dynamofans. Weiterlesen

Dritte Einladung an Asylsuchende und endlich ein Sieg!

Auch zum richtungsweisenden Spiel gegen den SV Sandhausen luden wir wieder asylsuchende Menschen, die in der Region leben, zum Stadionbesuch ein. Bereits beim Spiel gegen den VfL Bochum und beim 0:0 gegen den MSV Duisburg begrüßten wir Menschen aus allen Teilen der Welt im Dynamostadion, getreu dem Motto «Freikarte statt Rote Karte».

Love Dynamo – Hate Racism

Gemeinsam mit der AG Asylsuchende gelang es uns, zwölf Personen unsere Leidenschaft zur SG Dynamo näher zu bringen. Unsere Begleiter kamen aus Nordindien − genauer der Region Panjab, dem Grenzgebiet zu Pakistan −, und dem Libanon. Einige von ihnen besuchten bereits im Rahmen unserer Aktivitäten Spiele der SGD, sodass sich eine zunehmende Textsicherheit beim Unterstützen der Mannschaft feststellen ließ. Lobenswert!

Für uns selbst waren diesmal auch insbesondere die Fluchtgeschichten, -umstände und -gründe augenöffnend. Es ist teilweise schon unvorstellbar, welche biografisch-politischen Schicksale Menschen zu einer Flucht aus ihrer alten Heimat zwingen. Ganz zu schweigen von den abenteuerlichen Wegen, auf denen diese dann vollführt werden muss.

Aus unserer Sicht handelte es sich um eine rundum gelungene Aktion. Der berühmte Funke sprang schnell auf alle unsere Begleiter über, das Endresultat wurde frenetisch gefeiert und die anfänglichen Berührungsängste zwischen alteingesessenen Anhängern im Block und unseren Gästen verschwanden spürbar.

Aktionismus auf allen Ebenen

Quo vadis, Sportgemeinschaft?

Man merkt nie, was schon getan wurde, man sieht immer nur, was noch zu tun bleibt. (Marie Curie)


Danke an kopane.de.